Jeder Mensch ist jeden Tag in Hypnose. Zum Beispiel in der Einschlaf- oder Aufwachphase der Nachtruhe, beim Befahren alltäglicher, bestens bekannter Strecken oder beim intensiven Betrachten eines schönes Bildes/beim intensiven Hören einer angenehmen, bekannten Melodie. In solchen Momenten sendet das Gehirn so genannte Alphawellen aus. Dies sind Wellen mit einer Frequenz zwischen acht und 14 Hertz. Im Bereich unter acht Hertz schlafen wir bereits.
Im Zustand der Hypnose kann der Hypnotherapeut das Unterbewusstsein direkt ansprechen. Dadurch findet ein sehr schnelles und müheloses Umsetzen der Ziele statt. Sogar Ergebnisse, die deutlich über die Fähigkeiten des Hypnotisanden hinausgehen, können durch Tiefensuggestionen erreicht werden.
Im Zustand der Hypnose ist eine Person wesentlich suggestibler als im Wachzustand.
Es werden drei Stufen der Hypnose unterschieden:
Leichte Hypnose (Somnolenz): Das Bewusstsein ist hierbei voll aktiv, trotzdem werden Suggestionen wie „Schwere der Augenlider“ angenommen. Nach einer leichten Hypnose beteuert der Hypnotisand häufig, dass er gar nicht in Hypnose gewesen sei – tatsächlich sind aber hier bereits bleibende Suggestionen anwendbar.
Mittlere Hypnose (Hypotaxie): Das Bewusstsein ist hierbei kaum noch aktiv, der Hypnotisand befindet sich in einem tiefen Entspannungszustand und so werden die Suggestionen leicht angenommen. Die Person kann sich nach der Sitzung noch an alles Geschehene erinnern.

